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Erfahrungsberichte (anonym)

"Ich bin in tiefe Depressionen gefallen durch die Trennung nach 25 Jahren Ehe, habe mit dem Gedanken gespielt mir das Leben zu nehmen und habe nur den Ausweg gesehen, mich selbst in eine Psychiatrie einzuweisen. Was mir persönlich geholfen hat."

"Nach einer beruflichen und privaten Krise bin ich in Angstzustände verfallen. Über Umwege kam ich dann in die Psychiatrie, wo man eine Psychose diagnostizierte. Unter anderem spiegelte sich diese mit einer Art Realitätsverlust dar. Heute geht es mir relativ gut, zumindest denke ich, dass ich auf einem guten Weg bin."

"Vom 16.-23. Lebensjahr litt ich an Epilepsie. Da kein physischer Grund vorlag gingen die Ärzte von einer psychischen Erkrankung aus. Ab dem 23. Lebensjahr erkrankte ich an Depressionen. Gründe dafür liegen in der privaten Situation. Seit dem folgten mehrere Krankenhausaufenthalte und ich nehme auch heute noch regelmäßig Medikamente ein. Seit etwa 4 Jahren beziehe ich eine Erwerbsminderungsrente. Während der akuten (schlechten Zeit) hatte ich regen Kontakt mit dem Lotsen (Verein für seelisch erkrankte Menschen). Ich wohnte einige Jahre im betreuten Wohnen. Seit etwa 3 Jahren lebe ich in der eigenen Wohnung, wo mich ein Angestellter vom Lotsen weiterhin ambulant betreut. Mit eigener Hilfe mit Hilfe der Selbsthilfegruppe (Mitglied seit etwa 4 Jahren) und Unterstützung vom Lotsen, die Tabletteneinnahme, geht es mir heute relativ gut."

"Die ersten Probleme begannen schon in meiner Kindheit, mit dem frühen Verlust meiner Eltern. Ab dem dreizehnten Lebensjahr wurde ich dialysepflichtig (Verlust der Nierentätigkeit). Meine Jugend verbrachte ich in einem Heim. Nach elf Jahren Blutwäsche (Dialyse) erlitt ich eine akute Psychose, die einen mehrmonatigen Klinikaufenthalt nach sich zog. Ein Jahr später wiederholte sich das gleiche Krankheitsbild in noch heftigerer Form. Ein erneutes Auftreten einer Psychose konnte durch gezieltes Einsetzen von Medikamenten bislang verhindert werden. Nach meiner Nierentransplantation bin ich psychisch relativ stabil."

"Ich habe viel gearbeitet, Überstunden gemacht, über 10 Jahre keine geregelte Arbeitszeit gehabt. Im Jahr 2006 kam auch Atemnot hinzu. Ärzte wollten mir nicht richtig helfen. Ich war fertig und wollte mir das Leben nehmen, war danach in der Psychiatrie. Heute fühle ich mich schon viel besser."